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Neue Gottesdienstordnung im Pastoralverbund ab 15. Januar 2018

Liebe Schwestern und Brüder im Pastoralverbund Letmathe,

seit dem 1.11. 2017 ist Pfarrer Bernhard Röttger im Ruhestand und wird Mitte Januar in seine Heimat Meschede umziehen. Einen Nachfolger wird es laut Stellenplan unserer Erzdiözese nicht geben. Ende Dezember wird Gemeindereferentin Barbara Rofalski in den Ruhestand gehen. Ihre Stelle wird nicht sofort neu besetzt werden können.

Diese Veränderungen stellen uns - wie derzeit viele Pastoralverbünde und Pastoralen Räume - vor gewisse Herausforderungen. Der Gesamtpfarrgemeinderat hat über eine neue Gottesdienstordnung beraten, die versucht möglichst allen Gemeinden, Kirchen, Einrichtungen, eben Gemeindemitgliedern und auch Seelsorgern(!) gerecht zu werden. Verschiedene Gesichtspunkte spielen dabei eine Rolle und machen deutlich, dass der „Bewegungsspielraum“ wesentlich geringer geworden ist. Im Sonntagsmessen-Bereich, den wir schon vor längerer Zeit neu geordnet hatten, möchten wir uns weiterhin die Möglichkeit lassen bei besonderen Gelegenheiten eine zusätzliche Messe zu feiern. Im Bereich der Werktagsmessen soll es - da ein Requiem immer mit der Messe und Uhrzeit des Tages verbunden wird - in den drei großen Gemeinden die Möglichkeit geben zwischen zwei Tagen und Uhrzeiten zu wählen (beachte die hohe Zahl der Sterbefälle im November und Dezember!). Die Seelsorge in unseren Einrichtungen darf nicht vernachlässigt werden. Drei Taufsonntage im Monat  sichern eine Auswahlmöglichkeit an Taufterminen. Einzeltaufen kann es nur noch im begründeten Ausnahmefall      - innerhalb einer Eucharistiefeier - geben. Bei Trauungen werden wir genauer hinschauen müssen, wer im Pastoralverbund lebt. Wir können (als Priester, Küster und Organisten) nicht für alle Auswärtigen verantwortlich sein, die unsere Kirchen schön finden - was sie zweifelsohne sind!

Das Zukunftsbild der Diözese lädt uns ein Luft bzw. Zeit für neue pastorale Orte und Gelegenheiten zu lassen und Papst Franziskus mahnt uns „an die Ränder“ zu gehen, d. h. wir brauchen - bei aller notwendigen Versorgung - auch Möglichkeiten für neue Formen des Kirche-Seins und der Seelsorge, für die wir auch Gemeindemitglieder mit ihren Begabungen gewinnen möchten.

Mit dem Beginn dieses neuen Kirchenjahres sind Veränderungen im Pastoralverbund verbunden, die bei vielen von uns vielleicht gewisses Unbehagen auslösen, das verbunden sein kann mit der Frage: Wie soll das alles nur weitergehen? Wenn man so will, sind wir alle an der Beantwortung dieser Frage beteiligt.

Christus geht mit uns durch die Zeit und schenkt sich uns in Wort und Sakrament. In ihm finden wir das Leben.

Ihnen allen gesegnete Weihnachtstage und ein friedvolles Jahr 2018

Ihr Frank D. Niemeier, Pastoralverbundsleiter

 

Hier finden Sie den ab 15. Januar 2018 gültigen Gottesdienstplan.