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Restaurierung der Kirchenkunst

 


 

Vertreter/innen des Denkmalsamtes, des Diözesanmuseums und des Kirchenvorstandes von St. Kilian trafen sich mit Mitarbeitern der Restaurationswerkstatt Scholand in Marsberg-Oesdorf, um Details von Restaurierungsmöglichkeiten abzusprechen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dabei standen der sogenannte „Letmather Kruzifixus“ von etwa 1370 (mit Kopfreliquie s. Foto) und der Kreuzweg im Mittelpunkt. Es wurden verschiedene  Reinigungslösungen getestet, mit ultraviolettem Licht Farbschichten bewertet und schließlich diverse Aufarbeitungsschritte und Konservierungsmöglichkeiten diskutiert. Mit größter Umsicht sollen nun nach der Oberflächenreinigung Schadstellen ausgebessert bzw. verhindert werden. Dabei wird der kunstgeschichtlich in dieser Form einzigartige Corpus nicht farblich „aufgefrischt“. Der Kruzifixus wird durch die geplante Innenbeleuchtung mit neuen Möglichkeiten angestrahlt, um Details sichtbar zu machen - wie etwa die mit großem Aufwand einzeln aufgemalten Blutstropfen an Kopf und Seitenwunde.