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Was geht?

Was geht?

Hey, was geht?“ fragen junge Leute, wenn sie sich treffen und nachhren wie es den anderen geht oder nach Mglichkeiten suchen gemeinsam Zeit zu verbringen. Was geht? Das ist die Frage in einer Zeit, die noch immer vom Thema und der Wirklichkeit der Pandemie bzw. den Schutzauflagenbeherrscht wird. Was geht bei welcher Inzidenz? Was geht? Diese aktuelle Frage haben wir deshalb vom Seelsorgeteam auch als adventliche Frage fr eine erneute Spiegelaktion in unseren drei groen Kirchen gewhlt.

Was geht noch bei dir? So knnte die Frage an verschiedene Herbergsleute gelautet haben, die Maria und Josef im berfllten Betlehem an Trschwellen gestellt haben.

Den Spiegel haben wir fr die Adventszeit so gestaltet, dass jeder von uns ihnen im Spiegel betrachtet als Herbergsbesitzer/in gegenbersteht und nach einer Antwort suchen muss. Lasse ich die „Drei“ in mein Haus, in mein Herz, in meinen Lebensalltag, oder ist Weihnachten fr mich kein Fest des Glaubens mehr – allenfalls des Kinderglaubens? Was geht bei mir? Ist da Platz? Ist da der Wunsch nach Begegnung oder verweise ich auf den Ort der auerhalb meiner selbst liegt?

Das da im Spiegel bin ich in Farbe. So sehe ich aus von Kopf bis Fu am Ende des Jahres 2021 in den Tagen des Advents. Die Konturen 

der anderen im Spiegel verweisen mich auf eine Geschichte, die sich vor ber 2000 Jahren zugetragen hat. Auch auerbiblische Quellen besttigen das Auftreten Jesu. Zwei Menschen umsorgten ihn, wnschten sich einen Ort an dem er ankommen konnte, einst ganz konkret fr das Hineingeborenwerden in die Welt. Aber vielleicht haben Maria und Josef auch schon an uns gedacht, fr die ihr Sohn ja gekommen war. Vielleicht haben sie uns gewnscht, dass wir ihm Raum geben in einer anderen unruhigen Zeit, um zur Ruhe zu kommen und wie sie einst spren zu drfen, dass da Friede ist bei den Menschen, die ihm ffnen.