Herz Jesu Grüne

Adventsfenster im Pastoralverbund Letmathe

„Begehbarer Adventskalender“ - Begleittexte vom 1. Dezember bis 24. Dezember

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Donnerstag, 24.12.

Schwerter Straße 20



 

Was ich euch wünsche

Gedanken zu Weihnachten

Für das bevorstehende Fest
der Weihnacht wünsche ich uns,
dass wir es mit wachem Herzen erwarten
und von ganzem Herzen feiern können.
 
Für das Fest der Liebe
wünsche ich uns, dass wir
uns als Geschwister Jesu
sehen und verstehen können.
 
Für das Fest der Gabentische
wünsche ich uns, dass wir uns
selbst und einander als wertvolles
Geschenk annehmen können.
 
Für das Fest der Lichter
wünsche ich uns, dass wir uns
gemeinsam ermutigen, unser
je eigenes Licht leuchten zu lassen.
 
Für das Fest der Kinder
wünsche ich uns, dass wir
das Kind in uns
schätzen und schützen.
 
Paul Weismantel
aus: Harren und Hoffen. Abendlicher Adventskalender 2005 mit Texten von Paul Weismantel. CS-Media Verlag Kürnach.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 23.12.Untergrüner Str. 146

 

Weihnachtslitanei

Wenn der Schnee aus dunklen Wolken fällt
kommt Gottes Sohn im Stall zur Welt

Wenn Kerzenlicht die Nacht erhellt
kommt Gottes Sohn im Stall zur Welt

Wenn Sterne funkeln am Firmament
kommt Gottes Sohn im Stall zur Welt

Wenn jeder seinen Nachbarn kennt
kommt Gottes Sohn im Stall zur Welt

Wenn auf Erden Frieden ist
kommt Gottes Sohn im Stall zur Welt

Wenn man den Nächsten nicht vergisst
kommt Gottes Sohn im Stall zur Welt

Wenn man seinem Feind vergibt
kommt Gottes Sohn im Stall zur Welt

Wenn jeder Mensch die Menschen liebt
kommt Gottes Sohn im Stall zur Welt

Und weil es wieder Hoffnung gibt
kommt Gottes Sohn im Stall zur Welt

Frank Greubel
aus: Zwischendurch. Gebete, Texte und Meditationen von Marianne Stelzner und Frank Greubel. Katholische Landvolkbewegung Würzburg.
www.klb-wuerzburg.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 22.12. 

Droste-Hülshoff-Str. 9

 

 

"Siehe, ich mache alles neu" oder

Wie aus gebrochenen Strohhalmen doch noch was wurde

 

 

Vierter Advent. Wie an jedem Adventssonntag hatte sich die Familie um den Adventskranz versammelt. Das jüngste der drei Kinder durfte die letzte Kerze anzünden, deren Docht noch ganz weiß und unberührt war. Daneben stand die Krippe, die alljährlich zum ersten Advent hervorgeholt wurde. Genau wie der kleine Schuhkarton mit den Strohhalmen, deren einzige Bestimmung darin lag, am Heiligabend das Jesuskind in der Futterkrippe wenigstens einigermaßen weich zu betten. Das war so ein alter Brauch, den bereits die Eltern und auch deren Eltern, als sie noch Kinder waren, Jahr für Jahr vollzogen hatten.

An jedem Abend im Advent durfte, wer sich entsprechend gut verhalten hatte, ein oder mehrere lange Strohhalme in die Krippe legen. Kurze oder gar abgebrochene Strohhalme durften auf gar keinen Fall hinein, denn diese, darin waren sich alle einig, könnten das Jesuskind, das ohnehin schon arm genug dran war, pieken. Oh, sie hatten sich alle etwas vorgenommen für diese Adventszeit, die nunmehr auf ihren Höhepunkt zuging, auf Weihnachten. Wie schnell war diese Zeit vergangen, und es blieben nur noch drei Tage Zeit, den Liegekomfort des kommenden Jesuskindes zu erhöhen.

Das Mädchen, mit ihren neun Jahren das Älteste der Kinder, hatte damit nicht allzu viel Mühe. Überhaupt hatten es Mädchen viel einfacher, befand der Mittlere. Zwar zickten diese manchmal ganz schön rum, aber sie kamen selten mit völlig zerrissenem Anorak oder Eintrag im Klassenbuch heim. Und der Jüngste, dem wurde noch manches nachgesehen, weil er ja mit seinen drei Jahren wirklich noch nicht alles wissen konnte. Und so sah denn auch die Bilanz der Strohhalme aus. Was dort in der Krippe lag, hatte das Jesuskind mehrheitlich den Geschwistern des Mittleren zu verdanken. Gut, von ihm waren auch zwei oder drei dabei, aber was war das gegen die der anderen? Immerhin hatten die Eltern manches Mal auch Nachsicht walten lassen. Eigentlich hatte er sich wirklich große Mühe gegeben, aber was konnte er dafür, wenn die – eigentlich gut versteckten – Plätzchen so verführerisch dufteten? Oder dass der alte Nachbar ausgerechnet dann zu ihm herüberschaute, als er eine Grimasse zog? Er hatte zu seinen "Schand"taten gestanden und die Eltern befanden, dass dies wenigstens einen halben Strohhalm ausmachte.

Und jetzt saß er da, am Adventskranz, und sah, dass es für ihn nahezu aussichtslos war, noch eine erhebliche Menge langer Strohhalme bis zum Heiligen Abend beizusteuern. Und die vielen halben Strohhalme zählten ja nicht wirklich, denn, wie gesagt, die könnten das Jesuskind ja pieken und hatten somit Krippenverbot. Eigentlich könnte er sie, so nutzlos wie sie waren, wegwerfen.

Alle, die Eltern und die Geschwister, hätten ihn gern getröstet. Aber was geschehen war, war geschehen, und verpasste Zeit lässt sich nicht mehr zurückholen. Es im nächsten Jahr besser zu machen, war auch kein wirklicher Trost. Bis plötzlich der Jüngste in die betretene Stille sagte: "Aber aus den abgebrochenen Strohhalmen können wir Sterne machen".

Und mit einem Mal wussten alle: diese Sterne würden den Stall und den Baum schmücken, und sie würden wirklich etwas ganz Besonderes sein.

Die eigenen Unzulänglichkeiten, verpassten Gelegenheiten, gemachten Fehler in Demut annehmen – und wir dürfen gewiss sein: Bei Gott hat scheinbar Wertloses Bestand. Er vollendet unsere "Bruchstücke"; er macht alles neu.

Andrea Wilke, In: Pfarrbriefservice.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Montag, 21.12. Auf dem Loh 4

 

 

Zeit für die Stille

Nimm dir Zeit für die Ruhe,
die äußere Ruhe und - viel wichtiger-
die innere Ruhe.
Lass dich nicht immer ablenken
von wichtigen und unwichtigen Aufgaben.
Sei nicht gefangen im Gestern und Morgen,
sei ganz in diesem einen Augenblick.

Geheimnisse brauchen Stille,
keine Geschwätzigkeit.
Drum nimm dir Zeit für die Stille,
die Stille für die Sinne,
die Stille der Gedanken und Wünsche,
die Stille, die dich zu Gott führt.

Der Mensch wird wortlos und schweigt,
wenn er zutiefst ergriffen ist
von Leid oder Glück.
Gott als das größte Geheimnis unseres Lebens
erfahren wir am tiefsten im Schweigen, in der Stille.

Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de

 

 

 

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Sonntag, 20.12. Gennaer Str. 28a

Vertrauen

Ohne Vertrauen kann ich nicht leben. Vertrauen macht mich zum Menschen. Es trägt mich wie der Grund, auf dem ich stehe. Jeden Tag reagiere ich in unzähligen Situationen mit blindem Vertrauen. Setze darauf, dass auf andere Verlass ist. Zu diesem Vertrauen muss ich mich nicht entschließen; es ist mir mitgegeben. Ich bewege mich darin. Vertrauen kann auch enttäuscht werden. Doch das nimmt ihm weder seine Wahrheit noch sein Recht. Manchmal muss ich es wagen, unbedingtes Vertrauen zu schenken. Dann jedoch kann es auch auf unerwartete Weise beantwortete werden. Der Mut zum Risiko ermöglicht den Schritt nach vorn. Einen rettenden Sprung. Damit kommt Neues in die Welt.

Josef vertraut alle Erfahrung und Vernunft. Nicht sofort. Erst sucht er das Weite. Zu groß ist die Zumutung. Bis er das Wagnis als Chance begreift. In traumhafter Sicherheit kehrt er auf dem eingeschlagenen Weg wieder um. Wagt sich heran – auf ein Entgegenkommen zu. So wird er zum Vater.

 

Kai-Uwe Scholz

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 19.12.  

       Dechant-Heimann-Str., Kolpinghaus im Dachfenster

 

 

 

 Steht auf und gebt der Welt ein Lebenszeichen.

In jedem von euch brennt das selbe Licht.

Noch ist es dunkel, doch die Nacht wird weichen.

Schenkt der Welt ein menschliches Gesicht.

 

Aus dem Musical Kolpings Traum

Text aus dem Lied "Lebenszeichen"

 

 

 

 

 

 

 

Heute kommt das Friedenslicht in unseren Pastoralverbund

 

Mach uns zu Boten deines Lichtes

 



 

 

 

 

Gebet zum Friedenslicht

Gott,
du bist ein Gott des Lichtes und des Friedens.
Du bist ein Gott der Liebe und der Hoffnung.
In unserer Welt, die oft so finster ist, so friedlos und kalt,
so lieblos und resigniert
kommen wir zu Dir mit diesem kleinen Licht.
So wie es brennt in dieser dunklen Zeit,
so entzünde auch unsere Herzen,
dass es warm und hell werde in uns und durch uns.
Mach uns zu Boten dieses Lichtes
und deines Friedens.
Lass uns eintreten für Gerechtigkeit und Solidarität,
dass Opfer und Täter der Gewalt neue Wege finden,
dass die verfeindeten Völker und Religionen neue Wege finden,
dass die Hoffnungslosen und die Lebens-müden neue Wege finden,
dass wir alle – neue Wege finden.
Deine Wege finden,
Gott des Lichtes und des Friedens!

Von  Jonas Wolf auf der homepage  https://www.friedenslicht.de/

mit Genehmigung der Friedenslicht AG Deutschland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 18.12. Unterfeldstr.12, Bartholomäusschule

 

 

Ich sage Nein!

Ich bin eine Verweigerin. In diesem Advent. Zur Probe. Aber auch, weil ich merke, es muss sich was ändern. Ich verweigere mich – der Lebkuchennacht, dem Glühweintrinken beim Höfefunkeln, dem „O du fröhliche“ am 3. Advent, dem rotlockenden Deko-Baum, der sich gut auf meiner Fensterbank machen würde. Ich verweigere mich, sage Nein, laufe vorbei, schließe Augen und Ohren.
Stattdessen Zeit – Zeit für den Tanz der Schneeflocken, Zeit für die brennenden Kerzen am Adventskranz, Zeit für einen Besuch, Zeit für ein oder zwei tiefe Schnaufer, Zeit für das Lauschen in die Stille.
Was soll ich sagen? Der Zug der Zeit rast auf Weihnachten zu – auch für mich. Doch in diesem Jahr komme ich mir vor wie eine Fahrplangestalterin. Hab heuer ein paar mehr Haltestellen eingebaut, an anderen Stellen die Fahrt beschleunigt – Dinge und Orte links liegen gelassen.
Es geht auf Weihnachten zu. Das erste Mal seit langem kann ich sagen: Ich freue mich.

Elfriede Klauer, In: Pfarrbriefservice.de

 

 

 

 

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Donnerstag, 17.12.

Friedrich-Ebert-Str. 39

 

Ein Stern im Fenster

Eben habe ich den Stern
ins Fenster gehängt
er ist schon vergilbt
und seine Ecken sind verbogen

aber wenn es dunkel wird
zählt nur noch sein Leuchten
dann ist er ein Fünkchen Hoffnung
in schwarzen Nächten

Katharina Wagner, In: Pfarrbriefservice.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 16.12. Im Nordfeld 8, Kilianschule

Die Kinder der Klasse 3b der Kilianschule haben in der Adventszeit 2020 ihr Klassenfester als nächtliche Stadt gestaltet, über deren Häusern viele Engel zu schweben scheinen.

Jedes Kind hat sich Gedanken darüber gemacht, welche Bedeutung Engel für sie gerade in diesem besonderen Jahr haben. Dies haben sie in Gedichten ausgedrückt, von denen einige hier zu lesen sind:

 

Engel-davon brauchen wir viele

Nun ist die Welt anders

Gute Zeiten werden kommen

Ein Licht

Lichter scheinen auf uns herab

 

 

 

Engel fliegen über die Stadt

Niemand kann sie sehen

Geheimnisse liegen in der Luft

Es wird dunkel

Laternen leuchten an der Straße

 

 

 

Engel beschützen uns

Niemals verlassen sie uns

Geht es uns nicht gut, sind sie bei uns

Engel lieben jeden Menschen

Liebe ist einmalig

 

 

 

 

Engel

Nass und kalt

Groß ist die Liebe

Engel lieben uns

Lust habe ich zu feiern

Schön

 

 

 

Engel schützen unsere Stadt

Neue Engel schützen uns

Geschützt sind wir

Engel wachen über uns

Lange sind wir geschützt

 

 

 

Ein Engel flog über die Stadt

Nun ging der Engel zu einem Jungen

Gut, dass der Engel da ist

Ein anderer Engel kam und sagte:

Leider ist dein Opa gestorben

 

 

 

Engel

Nah und fern

Gefahr, Gefahr

Engel beschützen uns

Leben vom Engel

Es kommen die Engel

Nachts und abends

Geben uns Hilfe

Engel schützen uns

Liebe Engel, wir machen euch nach

 

 

 

Angst

Ein Flackern

Die Engel kommen

Das Wunder passiert

Engel

 

 

 

 

Ein Engel ist immer bei uns

Nachts

Geht der Engel zu einem Freund

Ein Wunder ist passiert

Leih uns einen Engel

 

 

 

Engel fliegen über unsere Häuser

Nachts schauen die Engel auf uns

Guter Engel, pass auf uns auf

Engel sind lieb zu uns

Lieber Engel, ich wünsche dir Glück

 

 

 

Ein Engel

Nachts

Gemütlich und kalt

Engel sind für uns da

Liebe

 

 

 

Ein Engel beschützt uns

Nicht nur in schwierigen Zeiten

Gott schickt den Engel zu der Erde

Ein Engel kann die Menschen beschützen

Lange bleibt er bei uns, bis zu unserem Ende

 

 

 

 

Dienstag, 15.12. Siepenpad 10 Kindergarten St. Josef

 

Seid wachsam

 

Gefährlich ist es, Augen und Ohren,
Herz und Sinn zu verschließen
und die Zeichen der Zeit nicht zu erkennen,
zu verschlafen, wo man eingreifen sollte,
zu überhören, wo Not laut oder leise ruft,
zu übersehen, wo Unrecht geschieht.

Seid darum wachsam gegen euch selbst,
damit ihr den Mut habt, eure Schuld zu erkennen,
eure Engherzigkeit und Selbstgefälligkeit,
eure Trägheit und Lieblosigkeit.

Seid auch wachsam gegen andere,
damit ihr ihre Hilfsbedürftigkeit erkennt,
ihre Benachteiligung aufhebt,
sie aus ihrer Einsamkeit erlöst.

Seid vor allem wachsam gegen Gott,
damit ihr die Zeichen seiner Liebe seht,
seine Botschaften für euch hört
und ihr zu Jüngern Christi werdet.

Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de

 

 

 

 

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Montag, 14.12. Op Kerstingskamp 26

 

Auf die leisen Töne will ich achten

Vorsätze (nicht nur) für den Advent

Leise
 
Auf die leisen Töne will ich achten,
um mehr auf die Stille zu hören
und das, wohin sie mich führt.
 
Auf das Schweigen will ich achten,
um hellhöriger zu werden für
seine stärkende und bergende Botschaft.
 
Auf die Menschen will ich achten,
um ihnen aufmerksamer zuzuhören
und liebevoller zu begegnen.
 
Auf meine innerste Stimme will ich achten,
um ihr besser folgen zu können
und um zu befolgen, was sie mir sagt.
 
Auf die Signale der Hoffnung will ich achten,
um mehr aus ihrer Kraft zu schöpfen
in der Bewältigung meines Alltags.
 
Auf die Stimme der Stille will ich achten,
um darin tief verwurzelt zu leben
im Lärm und Geschrei unserer Zeit.
 
Paul Weismantel
aus: Harren und Hoffen. Abendlicher Adventskalender 2005. CS-Media, Kürnach.

 

 

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Sonntag, 13.12. Auf dem Mühlenberg 18

 

Lucia-ein Licht in der Dunkelheit

Heute feiern wir das Fest der heiligen Lucia. Sie war Christin und lebte um das Jahr 300 in Syrakus. In der Zeit war es verboten, an Jesus zu glauben. Deshalb trafen sich viele Christen heimlich in unterirdischen Räumen. Manche lebten sogar dort. Von Lucia erzählt man sich, dass sie ihren Freunden in den unterirdischen Räumen Essen und Trinken brachte. Damit sie den Weg durch die Dunkelheit fand und gleichzeitig die Lebensmittel tragen konnte, setzte sie sich einen Kranz auf den Kopf, auf dem Kerzen befestigt waren. Das Licht der Kerzen erleuchtete ihr den Weg durch die Dunkelheit.

In Schweden, wo es in vielen Gegenden im Winter nur wenige Stunden hell ist, wird Lucia besonders verehrt. Nach einem alten Brauch steht die älteste Tochter in den schwedischen Familien am Luciatag morgens auf, wenn alle noch schlafen. Dann zieht sie sich ein weißes Kleid an und setzt sich einen grünen Kranz mit brennenden Kerzen auf den Kopf. Anschließend weckt sie ihre Eltern und Geschwister, die schon sehnsüchtig auf „ihre“ Lucia warten. Denn sie bringt auch das Frühstück und ein paar Weihnachtsplätzchen ans Bett. Ihr Licht erleuchtet den dunklen Morgen und erinnert so an die heilige Lucia, die für ihre Freunde ein Licht in der Dunkelheit war.

Julian Heese,,Bonifatiuswerk

Entnommen aus und © bei: Essener Adventskalender 2019 - mit freundlicher Genehmigung

 

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Samstag, 12.12.Oestricher Straße 13a und Kolpingstraße 10

 

Geist der Freude

Sich freuen.
Freude öffnet und bewegt.
Freude bleibt nicht bei sich.
Freude teilt sich mit.

Löscht den Geist nicht aus.

Offenbleiben
und in Bewegung –
auf das Kommende,
auf das Kommen des Herrn hin.

Löscht den Geist nicht aus.

Beten und Danken
in der Bewegung der Freude,
die nicht erstickt,
nicht ruhiggestellt werden soll.

Löscht den Geist nicht aus.

Unerhörtes hören –
und es weitersagen.
Prophetisches Reden
nicht verachten.

Löscht den Geist nicht aus.

Sich tragen lassen
und andere tragen.
Sich rufen lassen:
von IHM.

Dorothee Sandherr-Klemp (zu Thess 5,16-24)
aus: Magnificat. Das Stundenbuch 12/2020, Verlag Butzon&Bercker, Kevelaer;
www.magnificat.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 11.12. Dechant-Meckel-Straße 5a

 

- Unser Fenster ist mit Sternen und Engeln geschmückt -

 

 

Wenn die Adventszeit beginnt, kann man mehr und mehr Sterne entdecken. Überall leuchten sie aus den Fenstern, hängen an den Haustüren oder in winterlichen Gärten. Am dunklen Himmel leuchten sie und sind wie Hoffnungslichter. Die Sterne vermehren unsere Adventsfreude. In diesem Jahr der Corona-Pandemie wollen wir sie besonders als Hoffnung und Freude in dieser ungesicherten Zeit betrachten. 

So wünschen Ihnen die beiden Schönstätter Marienschwestern eine frohe und besinnliche Adventszeit.

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 10.12. Kindergarten    St. Hildegard, Untergrüner Straße 194a 

Vom Warten

Die Gesichter der Wartenden –
genervt, gelangweilt,
angespannt,
matt, müde, leer.

Was erwarte ich?
Was erwartet mich?

Wartezeit als Un-Zeit,
Nicht-Zeit, Zwischen-Zeit;
Warten als verlorene Zeit,
als hohle und als leere Zeit.

Was erwarte ich?
Was erwartet mich?

Warten als gefüllte Zeit,
als Lebens-Zeit,
als Hoffnungszeit,
Warten in Verbundenheit.

Was erwarte ich?
Was erwartet mich?

Die Gesichter der Wartenden –
lebendig, offen, froh:
Wartezeit im Hoffnungskleid
erfüllter, ja ganz anderer Zeit.

Dorothee Sandherr-Klemp
aus: Magnificat.
Das Stundenbuch 12/2020, Verlag Butzon&Bercker, Kevelaer; www.magnificat.de

In: Pfarrbriefservice.de

 

 

 

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 Mittwoch, 9.12. Am Wunderhügel 23

 

Seid wachsam

Der Herr will mich nicht schlafend finden,
wenn er kommt –
und er kommt täglich zu mir
als meine Schwester, als mein Bruder.
Wach und aufmerksam soll er mich finden
für ihre Sorgen und Nöte,
für ihre Freuden und Hoffnungen.
Er will nicht, dass ich resigniere
bei den Problemen in Gesellschaft und Kirche,
kritisch beobachten soll ich alles
und mich einbringen mit meinen Fähigkeiten.
Aber der Herr gönnt mir auch den Schlaf und die Muße,
er weiß um meine Begrenztheit
und das nötige Gleichgewicht von Aktivität und Ruhe.

Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de

 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 8.12. Am Lindenplatz 19

Maria   

Neue Bilder will ich von dir malen

Neue Bilder will ich von dir malen, Maria,
nicht eine Frau, die hinaufgehoben wird in den Himmel
von putzigen Engeln mit Flügeln,
die dort empfangen wird von einem bärtigen Gottvater.

Ich male dich vielmehr als eine Frau,
die gereift ist in ihrem Leben,
unerwartete Herausforderungen annehmend,
„Ja“ sagend, wo ich ein „Nein“ gestammelt hätte,
die trotz des schmachvollen Todes ihres Sohnes
treu in ihrem Glauben blieb,
wo ich wohl bitter geworden wäre.

Wer – wie Maria – treu und unbeirrt
seinen Lebensweg geht,
in Frieden mit sich und der Welt lebt,
geborgen in Gottes Liebe,
der ist wahrhaft im Himmel,
hat sein Lebensziel erreicht.

Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de      

 

 

Montag, 7.12.

Kindergarten St.Kilian Windhügelstr. 2

"Die Geschichte vom Weihnachtslicht"

"Als die Engel den Hirten verkündet hatten, dass im Stall von Bethlehem der König der Welt geboren worden war, da suchte jeder nach einem passenden Geschenk, das er dem Kind in der Krippe mitbringen wollte. Die Hirten liefen auseinander, verabredeten sich aber, dass sie sich nach kurzer Zeit treffen wollten, um gemeinsam zum Stall zu gehen, das Kind anzubeten und ihre Geschenke zu überbringen.


„Ich bringe ein Schäfchen mit!“, meinte der eine. „Ich eine Kanne voll frischer Milch!“, sagte ein anderer. „Und ich eine warme Decke!“, rief ein Dritter.

Unter den Hirten war aber auch ein Hirtenknabe. Der war bettelarm und hatte nichts, was er dem Kind schenken konnte. Traurig lief er zum Schafstall und suchte in dem winzigen Eckchen, das ihm gehörte, nach etwas, was er vielleicht doch mitbringen konnte. Aber da war nichts, was auch nur den Anschein eines Geschenkes hatte. In seiner Not zündete der Hirtenknabe eine kleine Kerze an und suchte in jeder Ritze und in jeder Ecke. Doch alles Suchen war umsonst.

Da setzte er sich endlich mitten auf den Fußboden und war so traurig, dass ihm die Tränen an den Wangen hinunterliefen. So bemerkte er auch nicht, dass ein anderer Hirte in den Stall gekommen war und vor ihm stehen blieb. Er erschrak richtig, als ihn der Hirte ansprach:
„Da bringen wir dem König der Welt alle möglichen Geschenke. Ich glaube aber, dass du das allerschönste Geschenk hast!“


Erstaunt blickte ihn der Hirtenknabe mit verweinten Augen an. „Ich habe doch gar nichts!“, sagte er leise. Da lachte der Hirte und meinte: „Schaut euch diesen Knirps an! Da hält er in seiner Hand eine leuchtende Kerze und meint, er habe gar nichts!“

„Soll ich dem Kind vielleicht die kleine Kerze schenken?“, fragte der Hirtenknabe aufgeregt.
„Ja!“, antwortete der Hirte. „Sie ist hell und macht warm.“
Da stand der Hirtenknabe auf, legte seine Hand schützend vor die kleine Flamme und machte sich mit dem Hirten auf den Weg.

Als die Hirten mit ihren Geschenken den Stall erreichten, war es dort kalt und dunkel. Als aber der Hirtenknabe mit seiner kleine Kerze den Stall betrat, da breitete sich ein Leuchten und eine Wärme aus, und alle konnten Maria und Josef und das Kind in der Krippe sehen. So knieten die Hirten vor der Krippe und beteten den Herrn der Welt an, das kleine Kind mit Namen Jesus. Danach übergaben sie ihre Geschenke. Der Hirtenknabe aber stellte seine Kerze ganz nah an die Krippe, und er konnte deutlich das Leuchten in Marias und Josefs Augen sehen.

„Das kleine Licht ist das allerschönste Geschenk!“, sagten die Hirten leise.

Und alle freuten sich an dem schönen Weihnachtslicht, das sogar den armseligen Stall warm und gemütlich machte. Der Hirtenknabe aber spürte, wie in ihm selbst eine Wärme aufstieg, die ihn immer glücklicher machte. Und wieder musste er weinen. Jetzt weinte er aber, weil er sich so glücklich fühlte.


Bis zum heutigen Tag zünden die Menschen vor Weihnachten Kerzen an, weil sie alle auf Weihnachten warten und ihnen das kleine Licht immer wieder Freude und Geborgenheit schenkt."

 

von Rolf Krenzer (1936 – 2007) mit freundlicher Genehmigung durch Frau D. Krenzer-Domina

 

Ihr Lieben,

diese kleine Geschichte hat uns allen, ob wir nun an Gott und Jesus Christaus glauben oder nicht, viel zu sagen. Es sind zwei Geheimnisse in dieser Geschichte:

Wenn wir Weihnachten feiern und dabei Kerzen am Weihnachtsbaum anzünden, dann tun wir das in dem Wissen, das tief in uns schlummert, dass unser Leben nicht lebenswert wäre, wenn es kein Licht gäbe. 

Stellt Euch doch nur einen Moment unsere Welt vor ohne alles Licht, ohne Sonnenlicht, ohne das Licht der Sterne, ohne Kerzenlicht, ohne elektrisches Licht. 

Es wäre im wahrsten Sinne des Wortes eine finstere unheimliche Welt, in der niemand leben könnte und auch nicht wollte.

 

Das Licht ist unser Lebensspender, es macht uns Hoffnung. Jeden Abend, wenn es dunkel wird, freuen wir uns auf den nächsten Morgen, weil wir wissen, dass es dann wieder hell wird. Um glücklich und froh leben zu können, brauchen wir Licht in unserem Leben.

 

Ebenso wie dieser kleine Hirtenjunge können wir unser Licht in diese Welt tragen und sie etwas heller und wärmer machen und niemand und nicht kann uns daran hindern oder gar unser Licht zum Erlöschen bringen.

 

Viele kleine Lichter ergeben ein Lichtermeer und können diese Welt wirklich hell machen.

 

 

       

 

               

 

 

 

 

 

 

Sonntag 6.12. Jahnstr. 11  (das Fenster ist vom Schattweg aus zu sehen)

 

 

Nikolaus, komm in unser Haus

Auf der Suche nach einem neuen Brauch

Weißt du noch, wie es am Nikolausabend war,
wenn er kam: im roten Mantel, mit Mitra und Stab
und dem langen, schlohweißen Bart,
der das Gesicht halb verdeckte?

Erinnerst du dich, wie wir bangten,
wenn er aus seinem goldenen Buch
unsere kleinen Verfehlungen vorlas,
wie uns das Herz bis zum Halse schlug,
wenn wir ihm unsere Gedichte vortrugen,
und wie wir erleichtert strahlten,
wenn er endlich seine Geschenke hervorholte?

Kennst du noch die alten Geschichten
vom heiligen Bischof Nikolaus,
diesem Mann voll unaufdringlicher Güte,
der Menschen aus ihrer Not half,
oft heimlich bei Nacht, ohne Dank zu erwarten?

Ich weiß: Das sind nur Legenden.
Und der Nikolaus mit Mitra und Stab wird immer mehr
vom Weihnachtsmann mit der Bommelmütze ersetzt.

Was hältst du von einem neuen Brauch?
Jeder von uns übernimmt die Rolle des Nikolaus,
ohne Verkleidung und ohne goldenes Buch,
aber mit wachen Augen, die sehen, wo Not ist,
und mit unaufdringlicher Güte, die hilft:

Heimlich, ohne Dank zu erwarten.

Gisela Baltes, www.impulstexte.de

In: Pfarrbriefservice.de

 

 

 

 

 

 

 

Samstag 5.12. Pfarrhaus Hagener Str. 109

 

Mein(e) Adventsfenster sind mit rautenförmig mit Transparentpapier beklebt, das ich abends bei meditativer Musik zurechtgeschnitten habe. Es ist der Raum des alten Pfarrbüros im „Offenen Pfarrhaus“ vorne rechts, der abends beleuchtet ist, um die gestalteten Fenster von Innen erstrahlen zu lassen. Die Fenster erinnern an Kirchenfenster. Die vielen verschiedenen Farben strahlen hinein in eine triste Zeit, die von großer allgemeiner Sorge um die Gesundheit, von der dunklen Jahreszeit und den persönlichen Probleme vieler Menschen im Umgang mit der Pandemie gekennzeichnet ist.

Gottes Sohn ist Mensch geworden, um Farbe in unser Leben zu bringen! Seine Geburt ist der Anfang eines Heilsweges, der über Leiden, Kreuz und Tod in die Auferstehung führte, damit auch unser Leben einmal in Gottes Ewigkeit einmündet. Diese Gewissheit tröstete den gläubigen Menschen aller Zeiten. Sie schenkt Allen Gelassenheit und Ausgeglichenheit, die die Freundschaft mit Jesus und die Gemeinschaft der Gläubigen suchen. Die farbigen Fenster sind auch Ausdruck für die Gemeinschaft der Kirche, die bunt sein muss, um lebendig zu bleiben und sich zusammensetzt aus Menschen die unterschiedlich leuchten.

Frank D. Niemeier 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag 4.12. Pfarrheim  Mariae  Himmelfahrt, Wiesenstraße (gestaltet vom Kindergarten),

Neu zum Blühen gebracht

Eine etwas andere Barbara-Geschichte

Liebe Barbara, wir kennen uns noch gar nicht lange. Deshalb erinnere ich mich noch so gut an unsere erste Begegnung. Wir haben uns im Münsterland getroffen, mit einem Dutzend anderer Frauen, um miteinander zu arbeiten. Wir kannten uns untereinander nicht, haben das mitgebrachte Essen miteinander geteilt, und uns Geschichten vorgelesen, die wir zuvor aufs Papier gebracht hatten. Beim Mittagessen hast Du Dich dann neben mich gesetzt. Absichtlich, hast Du gesagt. Wolltest mehr von mir hören, mich kennenlernen. Und wir saßen und saßen, und erzählten und erzählten. Wir machten einen langen Spaziergang und redeten weiter. Zwei einander fast fremde Frauen. Und wussten danach so vieles vom Leben der anderen, was sich nicht an der Oberfläche bewegt.

Du hast etwas in mir zum Blühen gebracht, von dem Du nicht ahnen konntest, dass es mir abhandengekommen war. Jetzt weiß ich, dass Barbarazweige auch im November (und in jedem anderen Monat) blühen können. Und dass es sich nicht in jedem Fall um Zweige eines Baumes oder Strauches handelt.

Andrea Wilke, In: Pfarrbriefservice.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag 3.12. Brabeckschule, Im Nordfeld 8

 

Advent Vom Ankommen

Advent – Ankunft.
Ankommen – bei mir selbst.
Gegen Hektik und Lärm,
gegen Kitsch und Klischee,
für meinen inneren Frieden,
zugunsten der Stille.

Advent – Ankunft.
Ankommen – beim anderen.
Mit einem freundlichen Blick,
mit einem liebevollen Lächeln,
mit einer Geste der Verbundenheit,
zugunsten der Liebe.

Advent – Ankunft.
Ankommen – bei Gott.
Die Türen wirklich hoch machen.
Die Straße bereiten,
das Herz öffnen,
zugunsten des Lebens.

Advent – Ankunft – Ankommen.

Thorsten Seipel, In: Pfarrbriefservice.de

 

 

 Mittwoch 2.12. Westerfeld 54c

 

Die Advents-To-do-Liste

Aus dem Tagebuch eines ratlosen Engels

Habe mich bei ihrem Anblick heute Morgen erschreckt. Sie sieht müde aus. Hat dunkle Ringe unter den Augen. Kein Wunder, sie hat die halbe Nacht gebacken. Zimtsterne und Vanillekipferl. Musste unbedingt sein ihrer Meinung nach. Weil alle sagen, dass ohne Zimtsterne und Vanillekipferl im Advent etwas Wesentliches fehlt. Möchte wissen, von wem sie das haben? Wie all das andere, was auf ihrer Advents-To-do-Liste steht: Fenster putzen, Haus auf Hochglanz bringen, Lichterketten im Garten drapieren, Kinderpunsch kochen für Kind 3 zur Adventsfeier im Kindergarten, Wichtelgeschenk für Kind 2 zur Adventsfeier besorgen, Engelkostüm nähen für Kind 1 für weihnachtlichen Theaterauftritt. Theaterauftritt in Schule besuchen. Noch fehlende Geschenke kaufen. Bereits gekaufte Geschenke in häuslichen Verstecken wiederfinden. Geschenke einpacken. Essensplan für die Feiertage erstellen, wenn möglich vorkochen.

Hab auf Seite 3 der To-do-Liste aufgehört zu lesen. Stattdessen Ehemann zu ihr geschickt zwecks Helfen. Scheiterte, da ihr Erledigung der Aufgaben nicht gut genug.

Ließ sie einen kleinen Schwächeanfall erleiden, den sie jedoch mit „Geht schon wieder“ quittierte.

Schickte ihr eine Karte mit Engel und „Besinnliche Adventszeit“ drauf, die nun an der Pinnwand hängt (inzwischen unter dem Terminplan für die Adventsfeiern von Kind 1, 2 und 3).

Hab Stromausfall provoziert, damit Stille einkehrt. Hatte jedoch vergessen, dass sie für alles einen Plan B hat.

Was muss eigentlich noch passieren, dass sie zur Besinnung kommt?

Andrea Wilke, In: Pfarrbriefservice.de

 

 

 

 

 

Dienstag 1.12. Selbergweg 7

 

Advent – Der etwas andere Adventskalender

Jedes Jahr ein neuer Advent. Warten, hoffen, vorbereiten.

Die Adventszeit ist die Zeit für Gemütlichkeit: Kerzen und Lichterketten, Tannenzweigenduft und Plätzchen, Lieder, Geschichten und Gedichte. Nicht nur Kinder genießen in diesen Tagen ihren Adventskalender. Hastduauch einen eigenen Kalender? Ist das erste Türchen bereits geöffnet?

Wir haben unser Fenster mit einem Adventskalender geschmückt. Doch warten hier keine kleinen Schokoladenstücke und Geschenke auf den nächsten Tag, sondern Impulse und Anregungen für die Adventszeit:

 

  1. Verschenke ein Lächeln (auch hinter der Alltagsmaske kann man lächeln).
  2. Überrasche jemanden mit einem Anruf.
  3. Lies ein paar Seiten in einem guten Buch.
  4. Stelle ein paar Zweige von Kirschbaum, Forsythien oder Weide in die Vase.
  5. Nimm dir Zeit gemütlich einen Kaffee, einen Tee oder einen Kakao zu trinken.
  6. Erinnere dich an vergangene Nikolaustage.
  7. Es ist Zeit für ein Gedicht: lesen, erinnern, aufsagen.
  8. Verschenke ein freundliches „Guten Morgen“ oder „Guten Tag“ oder ein „Hallo“.
  9. Gönne dir heut ganz bewusst ein paar Minuten Ruhe.
  10. Verschenke heute ein unerwartetes „Dankeschön“.
  11. Genieße die Natur bei einem Waldspaziergang.
  12. Zeit für etwas Süßes: Werden heute Plätzchen gebacken?
  13. Verschenke ein Licht.
  14. Jedes Jahr ein neuer Advent. Erinnere dich an frühere Adventskränze.
  15. Denke an die Engel auf deinem Lebensweg.

  16. Bastle dir einen eigenen Weihnachtsstern.
  17. Verschenke einen Tannenzweig.
  18. Heute ist es Zeit für die erste Weihnachtspost. Wer bekommt besondere Grüße?
  19. Nimm dir Zeit für ein Gebet.
  20. Zünde die vierte Kerze am Adventskranz an.
  21. Denke heute besonders an einen lieben Menschen.
  22. Heute werden Weihnachtslieder geübt.
  23. Die Hirten auf den Felder sitzen zusammen beim Feuer und erzählen sich Geschichten. Heute erzählst du eine Geschichte.
  24. Wir feiern die Heilige Nacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

In unserem Pastoralverbund  wird es in diesem Jahr einen sog. „Begehbaren Adventskalender“ geben. Sicher haben schon viele davon gehört, doch leider kann er nicht so wie vorgesehen stattfinden. Die täglichen Treffen vor einem geschmückten Fenster mit Singen, Zuhören und Begegnungen müssen ausfallen.

Also haben wir nach einer Alternative gesucht: Wir haben Familien, Kindergärten, Gruppen in unseren Gemeinden angesprochen, ob sie ab einem bestimmten Tag im Advent ein Fenster schmücken würden. Dieses Fenster wird dann ab diesem Tag jeweils von 17.00 bis 20.00 Uhr beleuchtet, und zwar bis zum Heiligen Abend. Somit wächst die Zahl der beleuchteten Fenster Tag für Tag.  Jede Einzelperson, Familie oder Gruppe kann sich auf den Weg machen und die Fenster genießen; denn Advent ist mehr als „Vorweihnachtszeit“ mit Trubel und Kommerz.

Auf der Homepage unseres Pastoralverbundes sind die Adressen der beleuchteten Fenster zu finden. Zudem wird täglich ein besinnlicher Text, ein Lied oder eine Geschichte auf der Homepage veröffentlicht, sodass jeder Besucher des „Begehbaren Adventskalenders“ sich auf Advent und Weihnachten einstimmen kann.

Machen Sie sich auf den Weg durch unseren Pastoralverbund ….

 

Unterwegs in der Nacht

Unterwegs in der Nacht

still werden

auch wenn es anfangs schwerfällt

 

Unterwegs in der Nacht

einer Fackel folgen

Ausdruck unserer Sehnsucht

die uns alle bewohnt

 

Unterwegs in der Nacht

dem Advent Gottes in der Schöpfung begegnen

himmelwärts staunend die Sterne betrachten

die von der Verbundenheit mit allen erzählen

 

Unterwegs in der Nacht

um ein Feuer versammelt sein

das jedes Gesicht erhellt

 

Unterwegs in der Nacht

Schritt für Schritt gehen

alleine und doch miteinander

 

Unterwegs in der Nacht

der Dunkelheit trauen

mit meinen dunklen Seiten sein dürfen

 

Unterwegs in der Nacht

einander zu spüren geben:

 

Ich bin auch da

 

mit freundlicher Genehmigung von

© Pierre Stutz

www.pierrestutz.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 22.12. Droste-Hülshoff-Str. 9

 

Mittwoch, 23.12.Untergrüner Str. 146

 

Donnerstag, 24.12. Schwerter Straße 20