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Krankensalbung

"Ist einer unter euch krank, dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben." (Jakobus 5, 14-15) Die Krankensalbung ist ein Sakrament, das trösten, lindern und stärken soll. Es kann nur von einem Priester gespendet werden. Entgegen der verbreiteten Meinung, die Krankensalbung sei ausschließlich eine „letzte Ölung“ für Sterbende, kann das Sakrament in vielen weiteren Situationen gespendet werden: etwa bei einem längeren Krankheitsverlauf, vor einer Operation oder auch bei psychischen Krankheiten wie Depressionen. Eine Krankensalbung muss nicht einmalig stattfinden; sie kann wiederholt werden.

Der Ritus

Zur Feier der Salbung legt der Priester seine Hände segnend auf den Kopf des Kranken; Angehörige können an dieser Stelle ebenfalls ihre Hände auf die Schultern, Hände oder den Kopf legen. Daraufhin zeichnet der Priester ein Kreuzzeichen mit Öl auf die Stirn und in die Handflächen der kranken Person. Das verwendete Öl besteht aus Oliven- und Rosenöl. Mit einer Krankensalbung geht die Vergebung der Sünden einher. Die Feier wird stets von einem Wortgottesdienst eingeleitet.

Angehörige wenden sich mit ihrer Anfrage direkt an einen unserer Priester

FrankD.Niemeier

Pastoralverbundsleiter im Pastoralverbund Letmathe
Telefon: +49(0)2374 4428

HubertOlbricht

Pastor im Pastoralverbund Letmathe
Telefon: +49(0)2374 505467