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Lobetag

Die Kiliangemeinde feiert jedes Jahr Ende Juli den sogenannten "Lobetag".

Ursprung

Der Lobetag geht zurück auf einen großen Brand in Genna im Jahr 1726 in der Woche, in die das Jakobusfest (25. Juli) fiel. Als Bittgebet um die Vermeidung eines solchen Unglücks gelobte die Gemeinde ein dreizehnstündiges Gebet am Sonntag nach Jakobi, bald Lobetag genannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Lobetag als Dankgebet für die weitgehende Verschonung Letmathes von den Kriegszerstörungen erneuert.

 

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Auch für uns heute ist der Lobetag aktuell

Als Dank für den Frieden, in dem wir seit 1945 leben dürfen, für die Verschonung von Naturkatastrophen, Unglücksfällen, Seuchen und politischen Barbareien, als Bitte um den Frieden in der Welt. Im Jahr 2021 erlebte auch unsere Gegend eine enorme Flut, die Opfer in Altena forderte und unglaubliche Zerstörung in Hohenlimburg mit sich brachte. Im Jahr 2022, das von Waldbränden, der Corona-Seuche, dem Ukrainekrieg und einem übermäßig schweren Blitzeinschlag in den Turm des Kiliandomes gekennzeichnet war, ging uns die Bedeutung des Lobetags neu auf. Er soll weiterhin ein Tag des Gebetes und des sakramentalen Segens über Menschen, Ort und Gegend sein.